Sie sagten, Fotografie sei keine Kunst. Sie sagten, Kino sei keine Kunst. Sie sagten, Videospiele seien keine Kunst. Jetzt sagen sie, KI-Kunst/digitale Kunst sei keine Kunst. Ich habe über ein Jahrzehnt mit meinem Studio-Team damit verbracht, Millionen von Datenpunkten in lebendige, atmende Kunsterlebnisse ethisch umzuwandeln — im MoMA, im Guggenheim, auf der Biennale von Venedig. Nicht, weil eine Maschine mir gesagt hat, was ich schaffen soll, sondern weil ich eine Vision hatte, die kein traditionelles Werkzeug verwirklichen konnte. Alle KI-Technologien als künstlerisches Medium abzulehnen, schützt die Kunst nicht. Es schränkt sie ein. Die Künstler, die neue Werkzeuge annehmen, ersetzen nicht die alten Meister — sie gesellen sich zu ihnen. Kunst wird nicht durch den Pinsel definiert. Sie wird durch die Absicht, die Emotion und den Mut definiert, die Welt anders zu sehen.